Von Angelika Meerwald

 

Türmerlied

Zum Sehen geboren,
Zum Schauen bestellt,
Dem Turme geschworen,
Gefällt mir die Welt.

Goethe (nur die erste Strophe)
 

Aktuelles
Gilt für Karriere und Bauen gleichermaßen. womit bewiesen ist, dass wir von Türmen sehr viel lernen können!

"Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen."

Anton Bruckner (österreichischer Komponist 1824-1896)

So sieht der Lokschuppen auf dem ehemaligen Köthener Bahnbetriebswerk leider  nur in meiner Fantasie aus oder so hat er zumindest mal bis vor ca 40 Jahren ausgesehen! Jetzt ähnelt er eher einem Gewächshaus und die Autos die über die mit Schotter zu geschütteten Bahngleise fahren, machen eine abenteuliche Berg- und Talfahrt mit, weil sich durch den Regen die Bahnschienen wieder frei gespült haben. Dennoch ist der Lokschuppen als Gebäude erhaltenswert, wenn sich ein Investor findet.

Der Wasserturm ist im Privatbesitz, aber privat ist nun mal leider nicht genug Geld für eine umfassende Sanierung vorhanden!

Neue Bilder

Schloss Schwerin, Acryl auf Leinwand, 80X60cm

Mein Wettbewerbsbild zum Heisekunstpreis 2016, das  es leider nicht in die zweite Runde geschafft hat. Das Thema heißt "begehren" und mein Bild heißt: "Die Menschen begehren die Erde".

Der "Neue Wasserturm" in Dessau feiert seinen 120. Geburtstag, Ebenfalls Geburtstag hat unser Verein, wir werden 10 Jahre alt!

Beste Bilder des Jahres 2015!

Neuer Wasserturm in dessau, Acryl und Gold auf Pappe

Kalenderblätter für 2016 auf Seite Aktuelles

Bild darunter: So "türmte" ich 2015, auf dem "Hausmannsturm", Schloss Hartenfels in Torgau!
 

Ich hoffe, dass trotz der notwendigen Unterbringung der Flüchtlinge der Denkmalschutz nicht ganz außer Acht gelassen wird, dass die Landschaft nicht weiter mit seelelosen Sozial und Massenbauten zu gepflaster wird.

Ich sehe aber auch eine Chance, leer stehende Gebäude (Schulen Bürohäuser und Hotels) als würdige und schützende Unterkünfte für Flüchltlinge zu nutzen und diese Gebäude vor Verfall und Abriss zu schützen, indem sie wieder bewohnt und genutzt werden. Nur der Geldfluss für bestehende "Prestige" Objekte, die nicht wohnlich genutzt werden können, wird sicher etwas eingeschränkt werden.

Dennoch, ohne Willkom
menskultur, ohne Hilfe für andere die Hilfe brauchen, nützen uns auch die schönsten Baudenkmäler nicht, wenn keiner mehr da ist, der sie bewundert und hinein gehen kann.
Wir haben ja in unseren Urlaubsreisen in andere Länder auch fremde Kultur und alte Baudenkmäler bewundern dürfen. Machen wir es mal umgekehrt sagen danke und machen Fremde zu Freunden und zeigen ihnen unsere Kultur. Nur so kann Intergration klappen!



 


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